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Einkommensrunde 2017 der Länder

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

…und sie (die Arbeitgeber) bewegen sich doch

dbb hh-info 03/2017

Erwartungsgemäß haben die Arbeitgeber kein Angebot während der 1. Verhandlungsrunde in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin am gestrigen Tage abgegeben.

Zur Erinnerung hier nochmals die Kernpunkte der dbb-Forderung im Überblick:

  • 6 Prozent Gesamtforderung, darin enthalten:
    – Mindestbetrag als soziale Komponente
    – Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9
  • Stufengleiche Höhergruppierungen zwischen den Entgeltgruppen,
  • Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage,
  • Übernahme aller Auszubildenden der Länder,
  • Laufzeit 12 Monate,
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte (Erhöhung der Angleichungszulage)
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Länderbereich

So genannte „Knackepunkte“ sind für die Arbeitgeberseite die lineare Forderung in Höhe von 6%, die Einführung der Stufe 6 ab der Entgeltgruppe 9 sowie die stufengleiche Höhergruppierungen zwischen den Entgeltgruppen. Allein die Einführung der Stufe 6 ab EG 9 hätte nach den Berechnungen der Arbeitgeberseite ein Volumen von nahezu 2,5 %.

René Müller aus Hamburg ist neuer Bundesvorsitzender des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 02/2017 

Neuwahlen beim 39. Bundesgewerkschaftstag

Im Mittelpunkt des 39. Bundesgewerkschaftstages am 17. und 18.11.2016 in Rostock standen die Neuwahlen des Bundesvorstandes. Da der bisherige Bundesvorsitzende Anton Bachl nicht mehr antrat, bewarben sich zwei Kandidaten für den Bundesvorsitz.

Dabei konnte sich der Hamburger René Müller vom hiesigen Landesverband der Hamburgischen Strafvollzugsbediensteten (LVHS) mit 90 der insgesamt 123 Stimmen der Delegierten gegen seinen Mitkonkurrenten aus Mecklenburg-Vorpommern eindeutig durchsetzen.

René Müller ist kein Unbekannter im dbb hamburg; er wurde beim letzten Landesgewerkschaftstag des dbb hamburg im Mai 2013 zum Beisitzer im dbb-Landesvorstand gewählt und ist ebenso Mitglied des dbb-Landeshauptvorstandes.

Flughafen Hamburg

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Tarifverhandlungen BVD gestartet!

 

Am 13. Januar 2017 fand die Auftaktrunde in den Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienst-Beschäftigten am Flughafen Hamburg zwischen dem dbb und der Arbeitgeberseite statt. Der dbb hat ein Forderungspapier übergeben und die einzelnen Punkte begründet. Für Erläuterungen zu den Forderungen des dbb stehen die komba-Mitglieder in der Verhandlungskommis-sion vor Ort am Flughafen zur Verfügung.

 

©pixabay

Perspektiven für Neueingestellte und Bestandsbeschäftigte

Im Mittelpunkt der Verhandlungsrunde standen eine deutliche Entgelterhöhung für alle Beschäftigten, die auch Perspektiven bietet, sowie eine umfassende Sicherung der Besitzstände der Bestandsbeschäftigten. Daneben wurde über zahlreiche Themen gesprochen, die zur Bindung des Personals und zur Nachwuchsgewinnung auch im Interesse der Arbeitgeber sein müssten, wie beispielsweise eine betriebliche Altersversorgung oder ein Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

Mantelthemen stehen zur Diskussion

Der dbb hat außerdem zahlreiche weitere Mantelthemen zur Diskussion gestellt, etwa die bessere Berücksichtigung von Vorkenntnissen oder die Ausgestaltung der Zeitzuschläge.

Europa – quo vadis?

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg, Pressemitteilungen des dbb hamburg

dbb hh-info 01/2017                                               

 dbb Jahrestagung 2017

In ihrem Grußwort zur Eröffnung der 58. dbb-Jahrestagung betonte die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, die Bedeutung der Städte für die europäische Einigung. Die Vorreiterrolle der Städte zeige sich auch bei der Bewältigung der Herausforderungen im Umgang mit Flüchtlingen (…).

In seiner Eröffnungsrede forderte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt für den öffentlichen Dienst mehr Wertschätzung durch die Politik und mehr Respekt von den Bürgerinnen und Bürgern. Wenn man z.B. von Politik und Medien nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt „Überforderung“ und „Versagen“ höre, dann sei dies Ausdruck einer unrealistischen Erwartungshaltung, die auch andere Bereiche des öffentlichen Dienstes betreffe. Diese Einstellung zum öffentlichen Dienst sei auch ein Grund dafür, dass es immer häufiger zu Gewalt gegen Beschäftigte komme (…).

Mit Blick auf das diesjährige Tagungsmotto stellte Bundesinnenminister Thomas de Maizière klar, dass Europa ein Lebens-, Sicherheits- und Werteraum sei. Man wolle zu einem offenen Europa und zu einem grenzkontrollfreien „Schengen“ zurück. Der einzige Schlüssel dafür sei eine gemeinsame europäische Asyl- und Migrationspolitik (…).

Bertelsmannstudie zur Abschaffung der Beihilfe

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

– abenteuerlich und unseriös

Als unausgegoren und zumindest irreführend bezeichnet der dbb hamburg die unlängst veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach die Abschaffung der Beihilfe für die Beamtinnen und Beamten sowie für die Versorgungsempfänger und die Überführung in die gesetzliche Krankenversicherung ein Einsparvolumen von 60 Mrd. Euro ergeben würde.

©pixabay

Bei diesen Berechnungen wird zum Beispiel die Wirkung eines Systemwechsels auch auf die private Pflegeversicherung überhaupt nicht erwähnt. Man sollte wissen, dass die Beamtinnen und Beamten ihre Pflegeversicherung ausschließlich selbst zahlen und bei einem Systemwechsel erhebliche Kosten auf das Gesundheitssystem zukommen würden. Nicht zu vergessen ist auch, dass bei Wegfall der privaten Krankenversicherung die Gehälter der Beamten um den Arbeitnehmeranteil angehoben werden müssten. Sofern dies nicht geschehen sollte, sondern nur die Beamten den vollen Krankenversicherungsbeitrag zahlen sollten, gerät das Alimentationsprinzip in Schieflage und wäre dann auch verfassungsrechtlich überprüfbar. Nicht umsonst hat das Bundesverfassungsgericht Ende 2015 klare Kriterien aufgestellt, wie der Dienstherr der Alimentationsverpflichtung nachzukommen hat. Und dazu gehört auch die Beihilfeberechtigung der Beamten.

70 Jahre dbb hamburg beamtenbund und tarifunion

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher, liebe Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich unseres diesjährigen Jubiläumsjahres werden wir im Laufe des Jahres 2017 einige Jubiläums-Veranstaltungen durchführen, die derzeit noch in Planung sind.
Wir haben zum Jubiläumsjahr 2017 ein neues Logo entwickeln lassen, welches wir fortan führen werden.
Der Landesvorstand wird in seiner Sitzung am 17. Januar 2017 über die o.g. Veranstaltungen beraten und wir werden Sie/ Euch dann fortlaufend entsprechend informieren.

Mit freundlichen und herzlichen Grüßen
Rudolf Klüver
Vorsitzender

Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb fordert 6 % mehr Gehalt!


6 Prozent Einkommensplus lautet die Kern-Forderung des dbb für die Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder. Hauptgrund für die Forderung ist die Tatsache, dass die Landesbeschäftigten derzeit mit rund 4 % hinter der Einkommensentwicklung des Bundes und der Kommunen zurückbleiben. Zugleich sind die Steuereinnahmen auf einem „Langzeit-Hoch“, die Staatsverschuldung sinkt und die Einkommensschere darf nicht weiter auseinandergehen.

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Die Kernpunkte der dbb-Forderung im Überblick:

  • 6 Prozent Gesamtforderung, darin enthalten:
       – Mindestbetrag als soziale Komponente
       – Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9
  • Stufengleiche Höhergruppierungen zwischen den Entgeltgruppen,
  • Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage,
  • Übernahme aller Auszubildenden der Länder,
  • Laufzeit 12 Monate,
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte (Erhöhung der Angleichungszulage)
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Länderbereich

Stadtreinigung Hamburg

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

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dbb Verhandlungskommission setzt Eckpunkte bei Tarifverhandlungen zum TV AVH!

 

Die Mitglieder unserer dbb hamburg  Verhandlungskommission „Neue Entgeltordnung TV AVH“ haben sich am 30. November 2016 zu einer weiteren Verhandlungsrunde bei der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg mit dem Arbeitgeberverband getroffen.  

Zu den für die komba und den dbb hamburg wichtigen Eckpunkten gehören aktuelle und zukunftsfähige Eingruppierungsregelungen bei der Hamburger Stadtreinigung, der Hamburg Port Authority und vieler anderer ehemaliger Unternehmen, die aus dem Kernbereich des öffentlichen Dienstes der Stadt Hamburg, überwiegend aus Kostengründen, herausgelöst wurden.

Stadtreinigung Hamburg!

Kollege Thomas Nuppenau forderte als Mitglied der dbb Verhandlungskommission, dass nicht nur die Fahrer der „Müllsammelfahrzeuge“ in die Entgeltgruppe 6 Fgr. 4 gehören, sondern auch die Fahrer von „Sperrmüllsammelfahrzeugen.“ 

Es darf keine Entgeltordnung AVH-Hamburg-light geben. Hamburg gehört zu einer der teuersten Städte Deutschlands, die Mietpreise steigen von Jahr zu Jahr und Beschäftigte von AVH Betrieben dürfen finanziell nicht das Schlusslicht der Bundesrepublik Deutschland werden“, begründete Michael Adomat als Verhandlungsführer des dbb hamburg die Forderung. 

Arbeitgeber und die Verhandlungskommission des dbb hamburg haben sich auf einen weiteren Verhandlungstermin am 23.12.2016 verständigt. 

 

info dbb Hamburg, 01.12.2016
 

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